BAFA-Förderung Dachdämmung 2026: Zuschüsse für Ihre energetische Sanierung

Mit einer fachgerecht geplanten Dachdämmung kann der Energieverbrauch eines Gebäudes reduziert und der Wohnkomfort verbessert werden. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) kann das BAFA energetische Sanierungen an der Gebäudehülle mit Zuschüssen unterstützen.

Das Wichtigste zur Förderung im Überblick

  • 15 % BAFA-Zuschuss auf förderfähige Ausgaben
  • zusätzlich 5 % iSFP-Bonus, wenn die Maßnahme Bestandteil eines individuellen Sanierungsfahrplans ist
  • förderfähige Ausgaben bis 30.000 € je Wohneinheit, mit iSFP-Bonus bis 60.000 € je Wohneinheit
  • Einbindung einer Energieeffizienz-Expertin oder eines Energieeffizienz-Experten erforderlich
  • vor Antragstellung ist ein Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung erforderlich

Was ist die BAFA Förderung für Dachdämmung?

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden alle Maßnahmen, die zur thermischen Verbesserung des Daches beitragen und damit den Wärmeverlust eines Gebäudes nachhaltig reduzieren. Dazu zählen insbesondere verschiedene Dämmvarianten wie die Aufsparrendämmung, bei der die Dämmung oberhalb der Sparren angebracht wird und eine besonders effiziente Lösung darstellt, sowie die Zwischensparrendämmung, die häufig bei bestehenden Dachkonstruktionen eingesetzt wird. Auch die Dämmung von Flachdächern sowie die Dämmung der obersten Geschossdecke werden unterstützt, da sie maßgeblich zur Verbesserung der Energieeffizienz beitragen. Darüber hinaus umfasst die Förderung auch notwendige Umfeldmaßnahmen, die im direkten Zusammenhang mit der Dämmmaßnahme stehen, etwa Dachdeckerarbeiten oder Anpassungen an der Dachkonstruktion, sofern sie für die fachgerechte Umsetzung erforderlich sind.

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Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung setzt sich aus einer Grundförderung und einem optionalen Bonus zusammen.

Technische Voraussetzungen

Damit eine Dachdämmung förderfähig ist, müssen die technischen Mindestanforderungen der BEG EM eingehalten werden. Für Dachflächen gilt in der Regel ein maximaler U-Wert von 0,14 W/(m²K). Welche Dämmstärke erforderlich ist, hängt vom vorhandenen Dachaufbau und dem eingesetzten Dämmmaterial ab.

Planung und Umsetzung müssen durch eine Energieeffizienz-Expertin oder einen Energieeffizienz-Experten aus der offiziellen Energieeffizienz-Expertenliste begleitet werden.

Ablauf der Antragstellung

Fazit

Für Hauseigentümer kann die BAFA-Förderung die Kosten einer Dachdämmung deutlich reduzieren. Wer die Fördervoraussetzungen erfüllt und frühzeitig eine Energieberatung einbindet, kann von Zuschüssen von bis zu 20 % profitieren.



Hinweis:
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Aktualität. Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Förderberatung im Einzelfall dar. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Förderrichtlinien, technischen Mindestanforderungen sowie die individuelle Zuschusszusage des BAFA.

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