KFW Ergänzungskredit 2026: Die wichtigsten Vorteile für Ihre KfW Förderung im Überblick

Der KfW Ergänzungskredit (Programm 358 / 359) ist ein zinsgünstiger Kredit zur Finanzierung von energetischen Einzelmaßnahmen an Wohngebäuden. Er kann zusätzlich zu einer bereits bewilligten Zuschussförderung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) genutzt werden.

Besonders bei umfangreichen Modernisierungen reicht die Zuschussförderung häufig nicht aus. Der Ergänzungskredit der KfW hilft dabei, die Finanzierungslücke zu schließen und Investitionen in energieeffiziente Gebäude zu ermöglichen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ergänzungskredit = zinsgünstiger Kredit zusätzlich zur Zuschussförderung
  • Bis zu 120.000 € je Wohneinheit möglich
  • Erfordert bereits bewilligte Zuschussförderung (z. B. Heizung oder Einzelmaßnahmen)
  • Günstigere Zinsen bei Haushaltseinkommen bis ca. 90.000 €
  • Antrag über Ihre Bank oder Finanzierungsberater

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Was ist der KfW Ergänzungskredit?

Der KfW Ergänzungskredit ist ein zinsgünstiger Kredit, der zusätzlich zu bestehenden Förderprogrammen genutzt werden kann. Voraussetzung ist, dass bereits eine Zuschussförderung – beispielsweise aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – bewilligt wurde.

Der Kredit kann für verschiedene Maßnahmen eingesetzt werden, darunter:

  • Heizungsmodernisierung
  • Dämmmaßnahmen
  • energetische Sanierungen
  • einzelne Effizienzmaßnahmen

Der Ergänzungskredit ergänzt somit bestehende Förderungen und erleichtert die Finanzierung größerer Projekte.

Wie hoch ist der KfW Ergänzungskredit?

Mit dem KfW Ergänzungskredit können bis zu 120.000 € pro Wohneinheit finanziert werden.

Die tatsächliche Kredithöhe hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Umfang der Sanierungsmaßnahmen
  • vorhandene Förderprogramme
  • Einkommen des Haushalts

Haushalte mit einem Einkommen von bis zu etwa 90.000 € pro Jahr können zusätzlich von besonders günstigen Zinssätzen profitieren.

Voraussetzungen für den KfW Ergänzungskredit

Damit der KfW Ergänzungskredit genutzt werden kann, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

Dazu gehören unter anderem:

  • bereits bewilligte Zuschussförderung
  • energetische Maßnahme nach BEG-Richtlinie
  • Antrag über eine Bank oder Finanzierungspartner
  • fachgerechte Planung der Maßnahmen

Eine Energieberatung kann helfen, die passende Förderstrategie zu entwickeln und mögliche Förderprogramme optimal zu kombinieren.


Wie beantragt man den KfW Ergänzungskredit?

Der Antrag für den KfW Ergänzungskredit erfolgt nicht direkt bei der KfW, sondern über eine Bank oder einen Finanzierungspartner.

Der Ablauf in der Regel:

kfw ergänzungskreidt

Zuschussförderung sichern

Zuerst müssen Sie eine Förderung für Ihre Maßnahme erhalten (z. B. Zuschuss für Heizung oder Einzelmaßnahmen
nach BEG EM).
Die Förderung darf nicht älter als 12 Monate sein.

kfw ergänzungskredit

Beratung & Unterlagen zusammenstellen

Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Bank oder Finanzierungsberater auf.
Sie brauchen u. a.: Zuschuss-Zusage, Eigentumsnachweis, ggf. Einkommensnachweise

Antrag über Finanzierungspartner stellen

Ihr Partner reicht den Antrag bei der KfW ein.
Nach positiver Kreditzusage können Sie den Betrag innerhalb von 12 Monaten abrufen.

Weitere Informationen stellt auch die offizielle Website der KfW bereit.

Wann lohnt sich der Ergänzungskredit?

Der KfW Ergänzungskredit lohnt sich besonders dann, wenn:

  • umfangreiche Sanierungen geplant sind
  • Zuschüsse allein nicht ausreichen
  • günstige Finanzierungsmöglichkeiten genutzt werden sollen

Durch die Kombination aus Zuschussförderung und Kredit können Eigentümer ihre Investitionen besser planen und finanzieren.

Fazit:
Ergänzungskredit der KfW (358/359)

Der Ergänzungskredit der KfW ist ein zinsgünstiger Förderkredit für Hauseigentümer, die eine energetische Einzelmaßnahme
wie den Heizungstausch oder den Einbau einer Wärmepumpe umsetzen und dafür bereits einen staatlichen Zuschuss
erhalten haben. Er ergänzt die Zuschussförderung und hilft dabei, Restkosten zu finanzieren oder die Zeit bis zur
Zuschussauszahlung zu überbrücken.

Der Ergänzungskredit wird in zwei Varianten angeboten:

Der Ergänzungskredit Plus (KfW 358) richtet sich an selbstnutzende Eigentümer mit einem Haushaltsjahreseinkommen bis
90.000 Euro und bietet zusätzliche Zinsvorteile. Der Ergänzungskredit (KfW 359) ist für alle übrigen Antragsteller
vorgesehen, zum Beispiel Vermieter, Wohnungseigentümergemeinschaften oder Investoren – ohne Einkommensgrenze.
Voraussetzung für beide Kreditvarianten ist eine bereits bewilligte Zuschussförderung für die jeweilige Maßnahme. Der
Kredit kann nicht direkt bei der KfW, sondern ausschließlich über eine Hausbank, Sparkasse oder einen Finanzierungspartner
beantragt werden. Pro Wohneinheit sind bis zu 120.000 Euro Kreditbetrag möglich.
Der Ergänzungskredit stellt damit eine wichtige Finanzierungshilfe dar, um energetische Sanierungen trotz hoher
Investitionskosten umsetzen zu können und staatliche Förderungen optimal zu nutzen.

Mehr Informationen über Förderungen der KFW finden Sie auch hier.

Hinweis: Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Aktualität. Förderbedingungen und Zuschusshöhen können sich jederzeit ändern. Maßgeblich sind ausschließlich die jeweils gültigen Richtlinien der zuständigen Förderstellen (z. B. BAFA, KfW) sowie der individuelle Zuwendungsbescheid.
Ein Anspruch auf Förderung oder Auszahlung besteht erst nach erfolgreicher Prüfung durch die zuständige Förderstelle.
Dieser Beitrag stellt keine rechtliche, steuerliche oder förderrechtliche Beratung dar.

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