Kategorie: Heizlastberechnung

  • VdZ-Formular: Wichtiger Nachweis für Ihren hydraulischen Abgleich und Förderantrag

    Wer eine Heizungsoptimierung, Wärmepumpe oder geförderte Sanierungsmaßnahme umsetzt, benötigt häufig das VdZ-Formular als offiziellen Nachweis. Erfahren Sie, wofür das VdZ-Formular benötigt wird, wann es Pflicht ist und warum es für BAFA-, KfW- und Heizungsförderungen entscheidend sein kann.

    Das Wichtigste auf einem Blick

    • VdZ-Formular – Wann Sie es benötigen & warum es wichtig ist
    • Fördervoraussetzung für die Heizungsförderung
    • Heizlastberechnung, Heizungsförderung und Hydraulischer Abgleich mit VdZ-Formular im Förderservice Komplett-Paket

    Was ist das VdZ-Formular?

    Das VdZ-Formular ist ein offizieller Nachweis zur Dokumentation eines durchgeführten hydraulischen Abgleichs Ihrer Heizungsanlage. Es bestätigt, dass die Anlage effizient eingestellt wurde und dient häufig als Voraussetzung für staatliche Förderprogramme., wie zum Beispiel der KfW-Heizungsförderung.

    Der hydraulische Abgleich soll sicherstellen, dass Heizkörper und Heizkreise genau die benötigte Wärmemenge erhalten – ohne unnötigen Energieverbrauch.

    Bild: Christian Horz / Adobe Stock

    Wofür braucht man das VdZ-Formular?

    Ein VdZ-Formular wird vor allem dann benötigt, wenn die Effizienz einer Heizungsanlage offiziell nachgewiesen werden muss.

    Typische Anwendungsfälle:

    Förderanträge für die Heizungsförderung

    Wer Fördermittel für eine Heizungsoptimierung oder einen Heizungstausch beantragt, muss häufig den hydraulischen Abgleich dokumentieren. Das VdZ-Formular dient dabei als offizieller Nachweis.

    Einbau einer Wärmepumpe

    Wärmepumpen arbeiten besonders effizient, wenn das Heizsystem hydraulisch korrekt eingestellt ist. In der Praxis gehört der hydraulische Abgleich häufig zur Umsetzung förderfähiger Maßnahmen.

    Heizungsoptimierung im Bestand

    Auch bei bestehenden Heizungsanlagen kann eine Optimierung sinnvoll sein. Ein hydraulischer Abgleich verbessert die Wärmeverteilung im Gebäude und reduziert unnötigen Energieverbrauch.

    Neubau und Effizienzhäuser

    Beim Neubau oder bei Sanierungen mit hohen Effizienzstandards werden gesonderte Nachweise benötigt. Hierfür existieren spezielle VdZ-Formulare.

    Welche VdZ-Formulare gibt es?

    Aktuell stehen drei unterschiedliche Nachweisformulare zur Verfügung. Je nach Projektart wird das passende Formular verwendet.

    Warum ist ein hydraulischer Abgleich wichtig?

    Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass jeder Heizkörper genau die benötigte Wärmemenge erhält.

    Erfahrungen von Nutzern und Fachbetrieben zeigen zudem, dass falsch eingestellte Systeme häufiger zu Problemen wie Geräuschen, ungleichmäßiger Wärmeverteilung oder ineffizientem Betrieb führen können.

    Mögliche Vorteile:

    • Gleichmäßige Wärmeverteilung
    • Weniger Energieverbrauch
    • Niedrigere Heizkosten
    • Verbesserte Effizienz von Wärmepumpen
    • Bessere Förderfähigkeit

    Heizlastberechnung, Heizungsförderung und Hydraulischer Abgleich mit VdZ-Formular im Förderservice Komplett-Paket

    Planen Sie eine Heizungsmodernisierung oder möchten die stattlichen Zuschüsse der Heizungsförderung nutzen? Unsere Energieeffizienz-Experten und Förderberater unterstützen Sie!

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    Fazit

    Das VdZ-Formular dient heute vor allem als Nachweis des hydraulischen Abgleichs von Heizungsanlagen, insbesondere im Zusammenhang mit der Heizungsförderung bzw. der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Es dient als offizieller Nachweis, dass eine Heizungsanlage fachgerecht optimiert wurde.

  • Was ist der Hydraulische Abgleich?

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • Der Hydraulische Abgleich ist Fördervoraussetzung für die BEG-Förderung
    • Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B
    • Diese Unterlagen werden für den Hydraulischen Abgleich benötigt
    • Diese Leistungen beinhaltet der Hydraulische Abgleich

    Was ist der Hydraulische Abgleich?

    Beim hydraulischen Abgleich wird Ihr Heizsystem optimal eingestellt, damit jeder Heizkörper und jede Fußbodenheizung genau die Wärmemenge erhält, die benötigt wird. Ohne hydraulischen Abgleich werden manche Räume zu warm, andere nicht richtig beheizt – gleichzeitig steigt der Energieverbrauch unnötig an.

    Wofür ist der Hydraulische Abgleich Voraussetzung?

    Durch den hydraulischen Abgleich arbeitet Ihre Heizung effizienter, spart Heizkosten und verbessert den Wohnkomfort spürbar. Besonders bei der Modernisierung der Heizungsanlage oder beim Einbau einer Wärmepumpe ist der hydraulische Abgleich ein wichtiger Bestandteil und häufig Voraussetzung für staatliche Förderungen.

    Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B

    Diese Leistungen beinhaltet die Berechnung

    Beim hydraulischen Abgleich nach Verfahren B wird Ihre Heizungsanlage exakt auf Ihr Haus abgestimmt. Dafür wird berechnet, wie viel Wärme jeder Raum tatsächlich benötigt. Anschließend werden Heizkörper, Ventile und Pumpen so eingestellt, dass die Wärme gleichmäßig verteilt wird. Das spart Energie, erhöht den Wohnkomfort und verbessert die Effizienz der Heizung – besonders bei Wärmepumpen.

    Fazit

    Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass Ihre Heizung effizient und gleichmäßig arbeitet. Alle Räume werden zuverlässig warm, unnötiger Energieverbrauch kann reduziert werden und die Heizungsanlage arbeitet insgesamt wirtschaftlicher.

    Bildnachweise

    Bild von SkyLine / stock.adobe.com

  • Wärmepumpe im Altbau: Effizient heizen und staatliche Förderung sichern

    Heizen Sie mit erneuerbarer Energie und sparen Sie langfristig Kosten. Wir zeigen Ihnen, wie eine Wärmepumpe im Altbau funktioniert und welche Förderungen Sie nutzen können.

    • Funktionsweise und beliebte Wärmepumpenarten im Altbau
    • Vorteile im Altbau und mögliche Herausforderungen
    • Erste Orientierung für Altbauten nach Baujahr
    • Heizungsförderung: Zuschüsse, Boni und Ergänzungskredit

    In Neubauten haben sich Wärmepumpen als klimaneutrale Heizlösung etabliert. Aber funktioniert diese Technologie auch im Altbau? Die Antwort hängt vom energetischen Zustand des Gebäudes, der vorhandenen Heiztechnik und den baulichen Gegebenheiten ab. Mit einer Wärmepumpe können Sie rund 75 % der Heizenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen. Nur etwa 25 % stammen aus Strom für den Antrieb des Wärmekreislaufs.

    Funktionsweise

    Eine effiziente Wärmepumpe im Altbau bezieht etwa 75% der benötigten Energie aus natürlichen und erneuerbaren Wärmequellen aus Luft, Wasser und Erdreich. Nur knapp 25% der benötigten Energie stammen aus Stromquellen, etwa vom Energieversorger oder der eigenen Photovoltaikanlage.

    Die Wärmepumpe arbeitet nach dem Kühlschrank-Prinzip. Umweltenergie wird über ein spezielles Kältemittel aufgenommen, verdichtet und wieder abgegeben, wodurch Heizwärme entsteht. Je nach Gebäudetyp und Wärmebedarf kann die Anlage allein oder als Hybridlösung mit Gas-, Öl- oder Biomasseheizung betrieben werden.

    Ein Schema zur Funktionsweise einer Wärmepumpe zeigt wie Umweltwärme über ein spezielles Kältemittel aufgenommen, verdichtet und wieder abgegeben wird. Eine Wärmepumpe im Altbau funktioniert genauso, wenn bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind.
    GRAFIK: Funktionsweise einer Wärmepumpe – Umweltenergie wird über ein spezielles Kältemittel aufgenommen, verdichtet und wieder abgegeben, wodurch Heizwärme entsteht

    Beliebte Wärmepumpenarten im Altbau

    Vorteile im Altbau

    Reduktion der CO₂-Emissionen und Heizkosten um bis zu 50 %

    Umweltfreundlich und unabhängig von Öl- und Gaspreisen

    Heizungsförderung von 30 % bis zu 70 % durch die KfW


    Herausforderungen

    Für unsanierte Altbauten können zusätzliche Sanierungsmaßnahmen wie Dämmung, Austausch von Heizkörpern oder Fußbodenheizung notwendig sein. Die Vorlauftemperatur sollte idealerweise 35–55 °C betragen, um die Wärmepumpe effizient zu betreiben. Hybridlösungen ermöglichen die Kombination mit bestehenden Heizsystemen und sichern Wärme auch an kalten Tagen.

    • Die Effizienz der Heizanlage wird über die Jahresarbeitszahl (JAZ) und über die jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz ETAs angegeben.
    • Aufgrund von mangelndem Wärmeschutz in unsanierten Wohngebäuden können Dämmmmaßnahmen erforderlich sein um den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe zu begünstigen.
    • Welche Wärmepumpe ermöglicht Ihr Grundstück?
      Sind Bohrungen zur Installation einer Grundwasser- oder Erdwärmepumpe mit Erdsonde erlaubt? Bei Grundstücken im Trinkwasserschutzgebiet etwa sind die Tiefenbohrungen nicht gestattet.
      Wie sieht es mit dem Abstand zu den Nachbargrundstücken aus? Je nach Bundesland gelten bestimmte Regeln für den Aufbau der Außengeräte einer Luft-Wärmepumpe.
    • Neben dem Heizen können bestimmte Wärmepumpen-Typen im Altbau auch zum Kühlen verwendet werden.
    • Die Heizungsmodernisierung mit einer Wärmepumpe im Altbau ist über die Einzelmaßnahme (BEG EM) mit einem Zuschuss von 30% bis zu 70% förderfähig.

    Was ist eine geringe Vorlauftemperatur?

    Damit eine Wärmepumpe im Altbau wirtschaftlich arbeiten kann, benötigt Sie eine geringe Vorlauftemperatur. Das bedeutet, dass eine ausreichende Raumheizung auch unter geringer Wärmeleistung der Wärmepumpe erfolgen kann und diese Leistung nicht durch zusätzlichen Energieaufwand durch elektrische Energie überproportional erwärmt werden muss.

    • Mit einer maximalen Vorlauftemperatur (auch Auslauftemperatur genannt) von 55°C, idealerweise 35°C, können Sie Ihre Wärmepumpe im Altbau bei Erfüllung der empfohlenen Sanierungen effizient betreiben.
    • Vorlauftemperaturen von mehr als 55°C führen dazu, dass der Energieverbrauch zu Betrieb der Anlage unverhältnismäßig stark ansteigt – insbesondere bei geringen Außentemperaturen wird die mangelnde Effizienz spürbar.
    • Ab einer Vorlauftemperatur von mehr als 55°C ist die Anlage aufgrund einer zu niedrigen Jahresarbeitszahl (JAZ) nicht mehr wirtschaftlich. In den Fördervoraussetzungen der Bundesförderung (BEG EM) ist eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 festgesetzt.

    Heizlast je Raum berechnen lassen

    Über eine raumweise Heizlastberechnung kann die Vorlauftemperatur ermitteln werden, die benötigt wird um die Räume ausreichend zu beheizen. Das erfolgt unter der Annahme einer genormten Außentemperatur für Ihre Region. Die Heizlastberechnung gibt Ihnen die Antwort auf die Frage, ob die Leistung der Heizanlage zum ganzjährigen heizen aller Flächen und Räume im Haus ausreichend ist.

    Bei unzureichender Leistung kann es eine Maßnahme sein, den Heizkörper gegen einen moderneren auszutauschen. Auch Niedertemperaturheizkörper mit einer vergrößerten Fläche zur Wärmeübergabe können eine Lösung sein. Heizkörper aus Aluminium oder mit Ventilatoren können die Wärmeleistung ebenfalls verbessern. Allein der Austausch der Heizkörper kann die Wärmeleistung der Heizanlage durch die geringere Vorlauftemperatur verdoppeln, in einigen Fällen sogar verdreifachen.

    Ideal – wenn auch kostenintensiver – ist der Umstieg auf eine Flächenheizung im Fußboden, um die benötigte Vorlauftemperatur zu verringern. Mit einer Fußbodenheizung statt einer konzentrierten Wandheizung kann sich die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe im Altbau bei zufriedenstellenden Dämmstandards bereits deutlich verbessern.

    Die Heizungsförderung und ihre Boni

    Maximalförderung: 70 %

    Zusätzlich zum Zuschuss kann der KfW-Ergänzungskredit beantragt werden.

    Mit der vorliegenden Zusage für die Zuschussförderung kann der zinsgünstige Förderkredit bei einem Finanzpartner oder der Hausbank beantragt und zur Finanzierung der kompletten Modernisierungskosten genutzt werden, maximal bis zu 120.000 € je Wohneinheit. Haushalte mit einem geringen Jahreseinkommen von unter 90.000 € erhalten eine zusätzliche Zinsvergünstigung.

    Fazit

    Wärmepumpen schaffen Unabhängigkeit von Öl und Gas, senken langfristig die Heizkosten und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Mit der passenden Technik, guter Planung und professioneller Förderbegleitung können Sie Ihr Haus zukunftssicher modernisieren – einfach, sicher und staatlich unterstützt.

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  • Auszahlung der BAFA – Förderung 2026: Gebäudehülle-Förderung – worauf müssen Sie achten?

    Energetische Sanierungen werden in Deutschland durch staatliche BAFA – Förderprogramme unterstützt. Viele Eigentümer
    erhalten zunächst eine Förderzusage für Maßnahmen an der Gebäudehülle – etwa für neue Fenster oder eine
    Fassadendämmung. Doch zwischen Förderzusage und tatsächlicher Auszahlung der Förderung liegt ein wichtiger Schritt:
    der Verwendungsnachweis.


    Gerade in dieser Phase kommt es häufig zu Schwierigkeiten. Unvollständige Unterlagen, fehlerhafte Rechnungen oder fehlende
    technische Nachweise können dazu führen, dass sich die BAFA – Förderung Auszahlung verzögert oder sogar ganz scheitert.
    Deshalb ist es wichtig, den Ablauf der Förderauszahlung genau zu verstehen. Wer frühzeitig weiß, welche Voraussetzungen
    erfüllt sein müssen und welche Dokumente benötigt werden, kann Fehler vermeiden und den Förderprozess deutlich
    beschleunigen.

    Glückliches Paar, dass sich über einfache Abwicklung und geringen Bürokratieaufwand freut.

    In diesem Artikel erklären wir Ihnen verständlich:

    • wann die Auszahlung der BAFA – Förderung erfolgt
    • welche Unterlagen erforderlich sind
    • welche Rolle TPB, TPN und der Energieeffizienz-Experte spielen
    • und welche Fehler Eigentümer unbedingt vermeiden sollten.

    Was ist die BAFA-Förderung für Gebäudehülle?

    Die Förderung für Maßnahmen an der Gebäudehülle ist Teil der Bundesförderung für effiziente Gebäude –
    Einzelmaßnahmen (BEG EM). Dieses Förderprogramm unterstützt energetische Sanierungen an bestehenden Gebäuden
    und wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umgesetzt.


    Ziel der Förderung ist es, den Energieverbrauch von Gebäuden zu reduzieren und den CO₂-Ausstoß im Gebäudesektor zu
    senken. Durch energetische Sanierungsmaßnahmen können sowohl Heizkosten als auch der Energiebedarf eines
    Gebäudes deutlich sinken.

    Wann erfolgt die Auszahlung der BAFA – Förderung?

    Viele Eigentümer gehen davon aus, dass die Förderung direkt nach der Bewilligung ausgezahlt wird. Tatsächlich funktioniert
    das Verfahren anders. Die Förderung wird in folgenden Schritten abgewickelt:


    Was ist der Verwendungsnachweis?

    Der Verwendungsnachweis ist ein zentraler Bestandteil des Förderprozesses. Mit diesem Nachweis belegen Antragsteller
    gegenüber dem BAFA, dass:

    • die Maßnahme tatsächlich umgesetzt wurde
    • die technischen Anforderungen eingehalten wurden
    • die Kosten korrekt entstanden sind.

    Der Verwendungsnachweis wird ausschließlich online über das BAFA-Portal eingereicht.


    Nach Eingang prüft das BAFA die eingereichten Unterlagen. Sind alle Anforderungen erfüllt, erstellt die Behörde einen
    Festsetzungsbescheid und veranlasst anschließend die Auszahlung der Fördermittel.

    Für mehr Informationen über den Verwendungsnachweis finden Sie hier.

    Welche Voraussetzungen müssen für die Auszahlung erfüllt sein?

    Damit die Auszahlung der BAFA-Förderung für Maßnahmen an der Gebäudehülle erfolgen kann, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein.

    Was sind TPB und TPN – und wofür werden sie benötigt?

    Bei BAFA-Förderungen für Gebäudehüllenmaßnahmen spielen zwei technische Dokumente eine wichtige Rolle:

    Technische Projektbeschreibung (TPB)

    Die Technische Projektbeschreibung (TPB) wird vor der Antragstellung erstellt. Sie beschreibt die geplanten Maßnahmen
    und bestätigt, dass diese grundsätzlich förderfähig sind. Die TPB wird von einem Energieeffizienz-Experten (EEE) erstellt. Dabei wird eine sogenannte TPB-ID generiert, die bei der Antragstellung benötigt wird. Die TPB-ID ist nur begrenzt gültig und muss innerhalb einer bestimmten Frist verwendet werden.

    Technischer Projektnachweis (TPN)

    Der Technische Projektnachweis (TPN) wird nach Abschluss der Maßnahme erstellt.


    Er bestätigt, dass:

    • die Sanierungsmaßnahmen wie geplant umgesetzt wurden
    • die technischen Anforderungen eingehalten wurden
    • die Angaben aus der TPB korrekt umgesetzt wurden

    Nach Erstellung erhält der Antragsteller eine TPN-ID, die im Verwendungsnachweis angegeben werden muss. Ohne diese ID
    kann der Verwendungsnachweis nicht vollständig eingereicht werden.

    Welche Unterlagen werden für die Auszahlung beim BAFA benötigt?

    Für den Verwendungsnachweis müssen verschiedene Dokumente eingereicht werden. Dazu gehören in der Regel:

    • Rechnungen der Fachunternehmen
    • Zahlungsnachweise (z. B. Kontoauszüge)
    • Förderzusage bzw. Zuwendungsbescheid
    • technischer Projektnachweis (TPN)
    • weitere technische Dokumentationen der Maßnahme

    Die Rechnungen müssen dabei die förderfähigen Kosten eindeutig ausweisen. Außerdem müssen sie den technischen
    Anforderungen der BEG entsprechen. Sind alle Unterlagen vollständig eingereicht, prüft das BAFA den Verwendungsnachweis und entscheidet über die endgültige Höhe der Förderung.

    Viele Probleme bei der BEG – Einzelmaßnahmen Auszahlung entstehen durch vermeidbare Fehler.




    Fazit

    Wer die Fördervoraussetzungen frühzeitig kennt, alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorbereitet und die Vorgaben sorgfältig einhält, kann den Förderprozess beschleunigen und das Risiko von Rückfragen, Verzögerungen oder Kürzungen der Förderung deutlich reduzieren.


    Bildnachweise

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    Hinweis:
    Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Aktualität. Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Förderberatung im Einzelfall dar. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Förderrichtlinien, die technischen Mindestanforderungen sowie der individuelle Zuwendungsbescheid des BAFA.

  • Was ist eine Heizlastberechnung?

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • Die Heizlastberechnung ist Fördervoraussetzung für die BEG-Förderung
    • Heizlast & Wärmepumpe – warum das perfekt zusammenpasst
    • Darum ist eine richtig dimensionierte Heizung wichtig
    • Diese Unterlagen werden für die Heizlastberechnung benötigt?

    Was ist eine Heizlastberechnung?

    Die Heizlastberechnung ermittelt, wie viel Wärme Ihr Haus benötigt, um auch an kalten Wintertagen angenehm warm zu bleiben. Ihr Gebäude verliert Wärme über Wände, Fenster, Dach und Lüftung. Die Heizlast zeigt, wie viel Heizleistung nötig ist, um diese Verluste auszugleichen. Das Ergebnis wird in Watt (W) oder Kilowatt (kW) angegeben.

    Wofür ist die Heizlastberechnung Voraussetzung?

    Eine Heizlastberechnung ist unter anderem Voraussetzung für staatliche Förderungen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Um Fördergelder – beispielsweise für eine Wärmepumpe oder eine Heizungsmodernisierung – zu erhalten, muss die Heizungsanlage fachgerecht geplant und nachgewiesen werden. Ein wichtiger Bestandteil dieses Nachweises ist die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, mit der die erforderliche Heizleistung eines Gebäudes ermittelt wird.

    Heizlast & Wärmepumpe – warum das perfekt zusammenpasst

    Eine Heizlastberechnung ist die Basis für den Einbau und effizienten Betrieb einer neuen Heizung.

    Wärmepumpen arbeiten besonders effizient mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Dafür muss die Heizleistung exakt zum Gebäude passen. Eine falsche Dimensionierung kann dazu führen, dass die Wärmepumpe ineffizient arbeitet oder Ihr Zuhause nicht ausreichend warm wird.


    Darum ist eine richtig dimensionierte Heizung so wichtig

    Viele Heizungen in Einfamilienhäusern sind überdimensioniert. Das führt zu unnötig hohen Anschaffungskosten, ineffizientem Betrieb und steigenden Energiekosten. Eine korrekt berechnete Heizlast sorgt dafür, dass Ihre neue Heizung weder zu groß noch zu klein ist. So sparen Sie langfristig Geld und müssen nicht länger auf Wohnkomfort verzichten.

    Diese Leistungen beinhaltet die Berechnung

    Die Heizlastberechnung nach DIN 12831 ist ein standardisiertes Verfahren, das bauliche Gegebenheiten, klimatische Bedingungen sowie nutzungsbedingte Faktoren berücksichtigt. Ziel ist die Ermittlung der Gesamtheizlast des Gebäudes sowie die Raumheizlast für jeden einzelnen Raum und die exakte Bestimmung von Transmissions- und Lüftungswärmeverlusten.

    Fazit

    Eine Heizlastberechnung schafft die perfekte Basis, dass eine neue Heizung optimal geplant und effizient betrieben werden kann. Das spart Ihnen bares Geld – bei den Anschaffungskosten für eine neue Heizung und bei den laufenden Energiekosten.

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